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Holzhaus
Ein Holzhaus wird am häufigsten als Fertighaus errichtet,
diese Bauweise hat vor einigen Jahrzehnten auch bei der Bauform mit dem
mineralischen Baustoff Beton Einzug gehalten. Die Fertigbauweise, bei der in
Zimmereien vorgefertigte Gebäudeelemente als Bausatz auf die Baustelle des
zukünftigen Holzhauses ausgeliefert werden, hat schon zu Beginn des 20.
Jahrhunderts die individuell hergestellten Gebäude aus Holz abzulösen begonnen.
Der Bausatz eines Holzhauses kann nämlich ohne größeren
Aufwand auf die vorab, in der Regel aus Beton gegossene Bodenplatte des
zukünftigen Gebäudes aufgebaut werden, wobei es unerheblich ist, ob es sich bei
der Bodenplatte um das Fundament des Gebäudes oder die Decke des
Kellergeschosses handelt. Ein Holzhaus in Fertigbauweise kann nicht nur als
Fertighaus in Blockhausoptik, sondern auch in Holztafelbauweise oder in
Holzrahmenbauart, die auch als Holzständerbauart bezeichnet wird, errichtet
werden. Hierbei wird diese Art
Holzhaus in modularer Bauweise aus Holztafeln,
die eine Verbundkonstruktion von Rippen aus Holz und Beplankung aus Holz- oder
Gipsplatten darstellen, in maximal zwei Wochen aufgebaut. Die Vorteile eines
Holzhauses in Fertigbauweise, nämlich die schnelle Bauausführung, der von
Witterung- und Jahreszeit unabhängige Innenausbau, die sehr gute Wärmedämmung
sowie die hohe Baupräzision sind für viele Bauherrinnen von unschätzbarem Wert.
Ergänzt werden diese wirtschaftlichen Pluspunkte bei dieser Bauform eines
Holzhauses durch den Einsatz von modernster Haustechnik wie Lüftungsanlagen mit
Wärmerückgewinnung, Wärmepumpen, aber auch Holzpelletheizungen, Photovoltaik-
sowie Solarthermieanlagen auch durch ökologische Vorzüge.
Für den Ausbauzustand des fertigen Holzhauses gibt es wie
beim konventionellen Gebäude zwei Varianten. Neben dem Ausbauhaus, bei dem der
Innenausbau selbst durchgeführt wird, ist die schlüsselfertige Variante, bei der
das vollständig angeschlossene und außen wie innen ausgebaute Holzhaus entsteht,
sehr beliebt.
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