Mehr zu: Der Blockhausbau
Ein
Blockhaus ist eine Unterform des Holzhauses, es wird auch als
Blockbohlenhaus bezeichnet. Es ist ein aus Rundstämmen oder Blockbohlen
errichtetes Gebäudes, bei dem aufgrund der geographischen Verbreitung dieser
Bauform in den niederschlagsreicheren Gebieten unserer Erde in der Regel ein
Steildach, meist Sattel- oder Walmdach, als Dachkonstruktion eines Blockhauses
gewählt wird.
Das Flachdach ist als klassische, weil älteste Dachform zu
bezeichnen, es findet überwiegend in den niederschlagsärmeren Regionen der Erde
seit Jahrtausenden Verwendung. Dort wird es dabei auch als Sammelstelle für
Niederschlagswasser sowie als Arbeits- und Wohnfläche genutzt. Diese Dachform
findet bei einem kleinen Blockhaus, was zum Beispiel für die Aufbewahrung von
Arbeitsgeräten, aber auch als Ferien- oder Gartenhaus genutzt wird, selbst in
kühleren Gebieten mit regelmäßigen Niederschlägen häufiger Verwendung. Das
Steildach auch eines Blockhauses besteht aus dem Tragwerk, dem Dachstuhl, der
die Aufgabe hat, die Last des Daches, also das Gewicht von Dachdeckung, Dämmung
und Tragwerk sowie aufliegende Lasten, wie zum Beispiel Eis und Schnee, auf die
tragenden Wände des Blockhauses weiterzuleiten.
Auch der Dachstuhl eines Blockhauses wird wie das Gebäude
selbst durch Zimmerer aus Holz hergestellt, wobei je nach Dach- und
Gebäudegestalt sowie den daraus abgeleiteten statischen Anforderungen
unterschiedliche Tragwerkskonstruktionen, wie unter anderem das Balkendach,
Pfettendach oder das Sparrendach, eingesetzt werden. Selbstverständlich kann die
Fläche unter dem Dach eines Blockhauses durch einen Dachausbau nutzbar gemacht
werden. Die Erschließung zusätzlicher Wohnflächen und Maßnahmen der Schall- und
Wärmedämmung im Dachgeschoss bringen auch im
Blockhaus ein hohes Maß an Nutzungs- und Energieeffizienz.