Mehr zu: Holz und Trocknung
Holzhäuser durchleben das so genannten Schwinden des Holzes
Das bedeutet, wenn das Holz am trocknen ist entstehen Spannungen. Diese Kräfte
überstrapazieren die Zugfestigkeit des Holzes, und es kommt zur Rissbildung
(Spaltrisse) im Holz. Diese Risse können verschiedene Größen haben, die von der
Feuchtigkeit und Größe der Blockbalken abhängig sind. Jedoch haben die
Spaltrisse keinen negativen Einfluss auf die Wärmefähigkeit oder Beständigkeit
der Holzhäuser. Die Wärmefähigkeit ist in den Spaltrissen meistens durch die
stehende Luftschicht etwas geringer. Auch die Breite der Spaltrisse in
Holzhäusern kann variieren. Zum Beispiel sind im Winter, wenn die
Blockbohlenfeuchtigkeit gering ist und geheizt wird, die Risse auf der
Innenseite der Holzhäuser am größten. Da spielt dann auch die Zwangsrissbildung
durch den noch feuchten Kern eine große Rolle.
Erst nach Beginn der Heizperiode verdunstet langsam die Feuchtigkeit im Kern
der Blockbalken, die noch von der Bauzeit stammt. Wenn der Sommer dann
eingetroffen ist, werden die Spaltrisse an Holzhäusern um ein Drittel wieder
kleiner. Heute gibt es Blockbohlen, die schon einen kontrollierten, langsam
fortschreitenden Trocknungszyklus durchlaufen haben. Dieser Trocknungszyklus
wurde durch einen Holzquerschnitt im Kern der Blockbohlen hervorgerufen und
bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich. Die Rissbildung an Holzhäusern
wird durch die kontrollierte Spannung minimalisiert. Allerdings ist es nur eine
Maßnahme für das Auge des Betrachters. Die Optik spielt auch bei Holzhäusern
eine große Rolle.
Weitere Informationen unter:
www.blockhaus-finnholz.de
Ansprechpartner:
Finnholz Wohnblockhäuser und Zimmerei
Harald Ludwig
Zimmermeister/ Inhaber
öbvS für das Zimmerhandwerk
Schwerpunkt Holzhausbau/ Blockhausbau
Auf dem Teich 6
35066 Frankenberg-Rengershausen